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für Netzbetreiber

Kategorie-Archiv: TVaaS2.0

Launching AndroidTV APP

Die White-Label AndroidTV APP wurde ab sofort freigeschalten und ist über den Google Play Store auf SmartTVs wie Phillips oder Sony abrufbar. Auch die Nokia Streaming Box 8000, Google Chromecast mit TV-Fernbedienung oder ein FireTVstick von Amazon werden unterstützt. Über den Google Play Store lässt sich die White-Label Anwendung homeTV einfach finden und installieren. Dazu muss der Endkunde sich vorab mit seinem Google-Accout anmelden.

Die grosse Herausforderung bei AndroidTV APP ist, die Navigation. Google hat nämlich keine HOME-Taste innerhalb der AndroidTV App vorgesehen. Wird die HOME-Taste gedrückt, springen Sie ins Home von AndroidTV. Weiter fehlt die GUIDE-Taste für den EPG-Programmführer.

Möchten Sie die HOME-Taste oder die GUIDE-Taste trotzdem ansteuern, müssen Sie zuerst die Senderinformationen mit der OK-Taste aufrufen.

Durch erneutes drücken der OK-Taste in den Senderinformationen wechseln Sie in die Ansicht mit den Detailinformationen. Hier finden Sie links-oben die Optionen Discover (=Home-Taste) oder den Guide (= EPG-Programmführer). Aus dem Live-TV erreichen Sie den What’s On Screen (=Home/Menu) über insgesamt 8-Tasten drücken, die Guide-Taste erreichen sie mit nur 7-Tasten drücken. Die User-Experience leidet darunter.

Fazit: Die AndroidTV APP ist für IT-affine Generationen gut einsetzbar. Die AndroidTV Operator-Tier Lösung hat im Vergleich dazu Punkto User-Experience klar die Nase vorn und unterstützt sowohl IPTV als auch OTT Streaming-Formate. Mit der AndroidTV APP werden nur OTT-Streams unterstützt. Dafür haben Sie direkten Zugang ins Netflix.


ESchK genehmigt den GT12 für Replay TV

Rückwirkend per 1. Januar 2021 wird der Gemeinsame Tarif 12 (GT12) von der ESchK genehmigt. Damit herrscht vorübergehend bis zum 31. Dezember 2027 Rechtssicherheit für die Verrechnung von Urheberrechtsabgaben im Zusammenhang mit Replay-TV. Bis Mitte Juni 2021 läuft noch eine 30-tägige Rechtsmittelfrist gegen den ESchK-Beschluss. Es ist aber davon auszugehen, dass die SRG die Frist unbenützt ablaufen lassen wird, da die Vorhaltedauer auf 7 Tage reduziert wurde.

Kleinere TV-Anbieter werden es schwer haben, die  Branchenvereinbarung umzusetzen. Daher stimme ich der ESchK mit einem Augenzwinkern zu, dass die Branchenvereinigung diskriminierungsfrei für weitere TV-Verbreiter ist, zumindest hat es den Anschein. Die Realität ist aber, dass die Anforderungen für die Umsetzung der Branchenvereinbarung sehr hoch gesteckt sind und somit praktisch nicht umsetzbar für kleine TV-Anbieter ist.

TV Factory ist am 3. Februar 2021 der Branchenvereinbarung beigetreten. Nicht aus Überzeugung, sondern mehr aus Zwang. Die TV-Anbieter, die die Branchenvereinbarung nicht umsetzen können,  werden nämlich richtig zur Kasse gebeten. Neben der Gebühren für GT1 (TV und Radio) von CHF 2.18 exkl. MWST kommen für den GT 12 ohne Branchenvereinbarung (=TOP Tarif) CHF 7.00 exkl. MWST dazu. Dieser Betrag berechnet sich aus dem GT12 mit Branchenvereinbarung CHF 2.00  exkl. MWST zzgl. dem Zuschlag 2 von CHF 5.00 exkl. MWST.

Der Zuschlag 2 entspricht dem Fünffrankenstück zu schweizerdeutsch auch „Fünfliber“ genannt. Möchte der Endkunde den „Fünfliber“ einsparen, muss dieser die von der Branchenvereinbarung geforderte Zwangswerbung der Programmveranstalter schlucken. Es sei an dieser Stelle vermerkt, dass davon nur die Sender der RTL-Mediengruppe Deutschland, die ProSiebenSat.1 Digital und die CHMEDIA mit den 3plus Sendern, sowie einige Regionalsender betroffen sind. Die Branchenvereinbarung fordert das Einspielen von Replay-Ads, Fast-Forward-Ads und Pausen-Ads. Ich bin gespannt, wie am Ende das Kundenerlebnis einer solchen Lösung sein wird. Auch hier haben es wieder grosse Unternehmen wie eine Swisscom oder UPC/Sunrise bei der Umsetzung einfacher. Durch den Einsatz von ausgeklügelter Technologie können die Anforderungen zentral auf einem Server umgesetzt werden. Dabei wird erforderlich sein, dass zu jedem Client eine Session steht. Dann muss der zentrale Server die Einspielung der Werbeblöcke ausrechnen und ohne Unterbrüche in die Streams einfügen. Das ganze wird dann noch personalisiert, d.h. für jeden einzelnen Client muss der zentrale Server dann eine eigene Sequenz ausrechnen. TV-Anbieter mit weniger Technologie müssen die Branchenvereinbarung auf den Clients umsetzen und da haben sich die Programmveranstalter ausgedacht, dass die Antwortzeiten für das Ausspielen von Werbung nicht mehr als 100 Millisekunden betragen dürfen.

Persönlich gehe ich davon aus, dass nur etwa 50% der Endkunden diese Zwangswerbung über sich ergehen lassen werden und der Rest entweder den „Fünfliber“ zahlt, oder sich immer mehr Endkunden vom TV abwenden. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der intelligente Schweizer das TV nur noch für Nachrichten und Sportevents verwendet und den Rest sich von APPs holt. Die ganze Branchenvereinbarung ist ein Experiment und die Schweiz ist das Testlabor. Die Branchenvereinbarung wird die schwindenden Werbeeinnahmen der Programmveranstalter nicht kompensieren und der Siegeszug von Youtube, Netflix etc. wird weiter voranschreiten. Da müssen Sich die Programmveranstalter RTL Mediengruppe Deutschland, ProSiebenSat.1 Digital und die CHMEDIA mit den 3Plus Sendern schon was Besseres einfallen lassen.

 


Relevanz von Kriterien bei der Wahl des Anbieters

Diese Woche ist mir eine Marktstudie von SUISSEDIGITAL in die Hände gefallen. Die Marktstudie basiert auf 2’097 Interviews in der deutsch- und französischsprachigen Schweiz und wurde bezogen auf das Angebot der Internetsicherheit ausgewertet.

Der Preis des Angebots ist sehr wichtig und wurde von (82%) der Befragten als relevant eingestuft. Soweit ist das keine Überraschung. Interessant ist aber, dass die Bild- und Tonqualität ebenfalls mit sehr wichtig eingestuft wurde (79%). Als TV-Profi ist mir bewusst, dass die Kunden eine gute Bildqualität von einer schlechten unterscheiden können. Hingegen erstaunt, dass die Replay-Funktion nur mit (52%) bewertet wurde. Die Vielfalt der TV-Programme und die Aufnahmefunktion wurden ebenfalls nur mit (41%) eingestuft.

Dass die Aufnahmefunktion eine völlig überbewertete Funktion ist, erstaunt niemand. Auch überrascht die Tatsache, dass viele der Befragten die Vielfalt von TV-Programmen nur mit (41%) bewerteten. Auch die Pause-Funktion und die Anzahl an TV-Programmen wurden nur mit (28%) als unwichtig eingestuft. Das Angebot an Live-Sport wurde nur mit (14%) und das Angebot an Video on Demand mit (13%) bewertet. Bei Live-Sport ist in der Regel mit einer Take-Rate von (8%) bis (12%) zu rechnen. Daher stimmt die etwas optimistische Einstufung von 14% sehr gut mit den Erfahrungswerten.  Die Sprachsteuerung für die TV Box wurde mit 4% als absolut unwichtig eingestuft. Die Nutzung von Sprachsteuerung ist für viele „noch“ etwas gewöhnungsbedürftig. Es bleibt abzuwarten, wie das in 10-20 Jahren aussehen wird.

Quelle: Online Interviews LINK Internet-Panel im Auftrag von Suissedigital, April/Mai 2020,


Inbetriebnahme 100Gig-Ring für TV-Feeds

Die Wartungsarbeiten von gestern Abend konnten erfolgreich und sehr speditiv ausgeführt werden. Alle Kunden im Equinix ZH2 und Colo-Zürich wurden auf den 100Gig-Ring gezügelt. Neu sind ab Equinix ZH2 (redundant), Colo-Zürich und Green Schlieren TV-Feeds über BGP abgreifbar. Die Anbindung kann über LX Ports (1x, 2x oder 4x 10 Gbit/s) , QSFP+ Ports 40 Gbit/s oder QSFP28 Ports 40/100Gbit/s anbinden. Auch haben wir die redundante Anbindung Richtung Swisscom 2.0 TV-Feed auf 100 Gbit/s angehoben und die alten LAGs mit 2x40Gbit/s ersetzt. Wir sind mit dieser Anpassung auf den steigenden Bedarf von Streaming im Winter vorbereitet!!!

Kunden mit einem BGP FULL-FEED gehen weiterhin über die Border-Infrastruktur (BR1/BR2).


Erfahrungsbericht Amigo 7X Android TV OT – Release 1.0

Seit Mitte März 2020 sind wir mit unserer Android TV Operator Tier Lösung unterwegs. Es gibt grundsätzlich sehr viel positive Aspekte, die das Herz eines TV-Zuschauers erwärmen. So begeistert das Zapping mit der Amigo 7x und da zeigt sich auch, wie leistungsfähig die Amigo 7X beim rauf und runter Zappen ist. Da wird der eine oder andere wieder eine alte Leidenschaft entdecken, aber mit der Amigo 7X macht das Zappen einfach wieder Spass. Auch ist die Fernbedienung MAXI IR/BLE RCU sehr edel verarbeitet und fühlt sich durch die tolle Ergonomie auch gut an. Die Fernbedienung gibt nicht nur optisch etwas her, sondern ist kompromisslos auch an die Bedürfnisse unserer TV-Lösung angepasst. So wurden insgesamt 11 Tasten an der Maxi Android  IR/BLE RCU angepasst und daran ist massgeblich auch TV Factory beteiligt. Die Erweiterung des APP-Bereichs mit den Google Apps und Google Games eröffnet eine neue Welt. So sind Sky, DAZN und andere VOD Apps wie Disney+, HBO und Amazon Prime etc. auf der Amigo 7X verfügbar.

Kommen wir nun zu den aktuellen Problemen, die wir in diesem ersten Android OT Release haben, die hoffentlich im Juni-Release hoffentlich behoben sind.

No Netflix. Leider ist in der AndroidTV OT Version  im Google App Store Netflix nicht per se  freigeschalten. Dazu benötigt es einer Freischaltung von Seiten Google die eine zusätzliche Zertifizierung von Seiten Netflix erforderlich macht. Daher muss Netflix auf den APPs des SmartTVs oder AppleTV weiterhin genutzt werden.

No IPTV bzw. RTSP Streams. In der aktuellen Android TV Version steht das OTT Streaming über DASH zur Verfügung. Auf der neuen Amigo 7x musste das DRM Verimatrix zertifiziert werden und auch das Multicast / RTSP etc. muss noch auf die Amigo 7x portiert werden. Dann ist auf der Amigo 7x unser  gehobenes IPTV-Erlebnis wieder verfügbar, das übrigens auch UHD-ready ist.

No Audio/Ton nach Standby. Das prominenteste Problem ist aktuell, dass unter dem Submodel Type OTT gerade die Dolby Digital Surround Fähigkeit eines Fernsehers nach einem Standby-Zyklus zu kein Ton/Audio führt. Unsere Kunden wissen, wie Sie das Problem vorerst eingrenzen können. Dies ist im Juni-Release addressiert und dann hoffentlich behoben.

No TV-Pairing mit RCU Während dem ersten Ladevorgang der Amigo 7x muss die Fernbedienung mit der Set-Top-Box verbunden werden und bei diesem Vorgang wechselt die Fernbedienung vom IR-Mode in den BLE-Mode. Dabei wird eine neue Firmware auf die MAXI IR/BLE RCU geladen, die das manuelle TV-Pairing auf der Fernbedienung unterbindet. Der Simpe Setup, der für das TV-Pairing vorgesehen ist, musste leider deaktiviert werden, weil das Android TV sich dabei nicht wie vorgesehen verhält. Wir hoffen, dass Google das Problem bald beheben kann und hoffen natürlich auch, dass bald wieder eine Firmware für die MAXI Fernbedienung da ist, die manuelles TV-Pairing unterstützt.

No Splash, No Logo Derzeit wird auch kein custom Splash-Screen geladen und auch kein ISP Logo angezeigt. Das Logo kann aber vorerst in einem Banner angezeigt werden. Die Vorgaben von Google erleichtern nicht die Anzeige des Logos.

No Logfiles Auch werden keine Logfiles für den Support zentral verfügbar gemacht, für den Support. Dies muss auch dringend im Juni-Release behoben werden.

Trotz dieser negativen Aspekte weiss die Amigo 7x zu begeistern!


Relase Update 3.24.4 für TVaaS2.0

Im  Release 3.24.4 sind verschiedene BugFixes eingespielt worden:

  • Untertitel von Teletext werden wieder angezeigt (bei Amino Aria7x /Amigo7x) aber nur auf IPTV und RTSP Submodel Type. Mit OTT werden nur die Untertitel vom DVB-Stream angezeigt.
  • Weiterschauen über EPG-Ende hinaus auf Asset das aktuell noch vom Senderveranstalter ausgestrahlt, verhält sich neu wie erwünscht.
  • Idle Watcher stoppt neu mit Warnmeldung und versetzt das Geräte in den Standby-Mode.
  • Nach einer Live-Pause eine Ausstrahlung wieder mit der PLAY-Taste wieder aufnehmen, wechselte neu nicht mehr ins LiveTV, sondern setzt an der angehaltenen Position fort. Fix für OTT Anwendungen, wie AppleTV und AndroidTV mit OTT.
  • Generell AppleTV Bugs: Heavy Performanz-Probleme, TV Guide nach Start, Slow Zapping und Aufnahmen werden neu angezeigt.
  • AppleTV Komppatibillität für tvOS 13.4.

Endlich wurde ein BugFix für Untertitel auf den Amino Aria7x Geräten eingespielt. Dieses Problem besteht seit Juni 2019! Beachten Sie, dass mit dem Submodel Type IPTV und RTSP sowohl Teletext als auch Untertitel verfügbar sind. Beim Submodel Type OTT werden nur Untertitel nicht aber Teletext unterstützt.

Derzeit ist der Idle-Watcher auf allen TV-Instanzen deaktiviert und wird in Absprache mit dem Kunden eingeführt.


Statistik-Tool 2.0

Im neuen Statistik-Tool 2.0 wird die Nutzung der TV und Radio-Sender pro TV-Instanz aufbereitet. Auffallend ist, dass der TV-Sender SRF1 weiterhin uneingeschränkter Marktführer in der Deutschweiz ist. Die Nutzung von SRF1 HD ist equivalent der Nutzung der restlichen TOP5 Sender in der Summe bzw. von RTL HD, ProSieben HD, VOX HD und Das Erste HD. Auf Platz sechs folgt  SRF Zwei HD, gefolgt von ZDF HD, 3+ HD, RTL Zwei HD und SRF Info HD. Obwohl die Sender von 3+, 4+ und 5+ im Lineup optimal positioniert sind, werden diese sehr oft weggezappt!

Etwas gewöhnungsbedürftig sind im Statistik Tool die Begriffe Restart oder Timeshift Usage. Mit „Restart Usage“ ist die Auswahl einer abgelaufenen Sendung gemeint und die Nutzung ab diesem Zeitpunkt. Bei Startover hingegen ist die Nutzung einer laufenden Sendung von Anfang an gemeint. Wird eine laufenden Sendung über Pause-Start-Taste oder Zurückspulen genutzt , ist Timeshift Usage gemeint .-) Überraschend ist natürlich auch die Nutzung per Device Type. In diesem Zusammenhang wird ersichtlich, dass die Nutzung von klassischem IPTV vs Multiscreenn im Verhältnis 89:1 steht.

Möchten Sie die Nutzung der TV Channels in eine Excelliste rauslassen, so geht es!

Sehr interessant ist aus meiner Sicht auch wie heute das TV genutzt wird. Es erstaunt wohl niemand, das die TOP-ausgewählten Kategorien News und News Wheather Reports sind.


Swisscom legt TV-as-A-Service 2.0 lahm

Gestern Abend war es wieder mal soweit und bei Swisscom Schweiz tritt der Supergau ein. Wir nehmen an, dass die Fehlkonfiguration bei der Swisscom so um ca. 22:35 eingegeben wurde. Als Folge davon, wurde um 22:44 ein Ticket eröffnet, mit dem Titel Portal Probleme eröffnet. Um ca. 23:00 erreichte mich der erste Kundenanruf. Dieser sendete mir ein MMS, doch zu diesem Zeitpunkt, war das runterladen der Bilddatei auf meinem Handy nicht möglich. Die telefonische Kontaktaufnahme mit dem NOC lief ins Leere. Bei mir zu Hause lief eine „News-Sendung“ über IP-Multicast ohne Einbussen. Dann ging bei meiner Frau im Wohnzimmer mit RTSP das Licht aus. Sehr schnell konnte ich feststellen, dass die Verbindung zum Swisscom TV Backbone eingebrochen war. Der sichtbare Knick entspricht ca. 20 Gbit/s  RTSP-Traffic im Core von TV-Factory, siehe URL.

Abschliessend muss man sich fragen, warum die Swisscom Schweiz Wartungsarbeiten ab 22:35 durchführt. Das ganze wäre morgens ab 01:00 oder 02:00 weniger tragisch gewesen.  

Auf 20 Minuten konnte man ab 23:10 bereits auch die ersten Meldungen mitverfolgen.


Launching Android TV

Derzeit wage ich noch keine Prognose, ab wann der Launch von Android TV erfolgen wird. Zum einen muss die Google Zertifizierung abgeschlossen werden. Auch verhält sich die MAXI Fernbedienung (SKIP-Forward und Vorwärts-Spulen) noch nicht wie erwünscht. Beim Pairing der MAXI mit der Amigo 7x V2 sind Fortschritte erkennbar. Zum anderen muss die Einspielung der Firmware auf die Amino Amigo 7x für unsere Kunden „wie gewohnt einfach“ sein. Persönlich  gehe ich davon aus, dass diese Feinabstimmungen noch etwas Zeit in Anspruch nehmen werden. Daher wird der Launch von Android TV mit unserem OTT Signal (=DASH) frühestens per Ende Januar 2020 erfolgen. Da die Verimatrix Zertifizierung noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird, ist der Launch von Android TV mit unserem qualitativ hochwertigen IPTV Signal (=MULTICAST, RTSP) im Q2 2020 geplant.


Amino Amigo7x V2

Kein Geheimnis ist, dass die Amino Amigo 7x V1 wegen dem Huawei-Chip einer V2 weichen musste. Das Risiko mittelfristig die Google-Zertifizierung für das Android TV zu verlieren war zu gross. Daher wurde im Juni 2019 entschieden, vom Huawei-Chip Abstand zu nehmen. Die neue Amigo 7x V2 basiert daher auf einem AmLogic-Chip und wurde in ca. 6 Monaten integriert.

Folgende Unterschiede fallen auf:

  • V2 hat einen zusätzlichen USB-3 Port
  • V1 hat einen zusätzlich SPDIF (optischen Ausgang), der nicht auf  V2 existiert
  • V2 hat derzeit keinen Migrationspfad zurück auf Linux
  • V2 hat mit 18.5K DMIPS im Vergleich zur V1 mit 15.0K DMIPS mehr Leistung
  • die Abdeckung der Box sieht besser aus

Aus meiner Sicht ist die Amino Amigo 7x V2 ein Upgrade – ohne eben einem optischen Ausgang. Derzeit ist noch nicht entschieden, ob in der nächsten Modellgeneration ein optischer Ausgang integriert wird. Für Kunden die aktuell einen benötigen, könnte sich einen HDMI to HDMI Extractor anschaffen, der im Idealfall auch 4k unterstützt.


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